Geschichte

 

Kultur braucht Zeit

 

Der bulgarische Staat wurde 681 n. C. gegründet und vereinigte die dort lebenden Thraken, Griechen und Slawen unter der Staatsorganisation der Bulgaren. Der erste einheitliche Staat in der neuen Geschichte repräsentiert seit mehr als 1300 Jahren in unverwechselbarer Art und Weise die Vielfalt der Völker Europas.

865 wurde das Christentum übernommen und die bulgarisch-orthodoxe Kirche gegründet. Zum ersten Mal in der Geschichte des Christentums wurde der Gottesdienst in der Sprache des Volkes - der altslawischen Sprachen - gehalten und nicht in Latein oder Altgriechisch.

Bulgarien spielte im Mittelalter eine dominierende Rolle in Süd-Osteuropa und hatte für eine kurze Periode eine gemeinsame Grenze mit dem Deutschen Reich.

 

 

 

Das heutige Bulgarien mit seiner Hauptstadt Sofia liegt an der Schwarzmeerküste, südlich der Donau, hat 8,2 Millionen Einwohner und eine Fläche von 110.994 Quadratkilometer - soviel wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen.

Bulgarien ist eine Republik mit parlamentarischer Demokratie, die sich auf dem Weg zur Aufnahme in die Europäische Union befindet.